Orthimale

Unter Deinem Gips­ver­band oder Deiner Orthese juckt es wie verrückt? Deine Orthese scheuert durch störende Kanten oder Nähte? Dein Gips­ver­band ist Dir zu schwer? Mit unserer Orthimale gehören diese und viele andere Probleme der Ortho­pädie der Ver­gan­gen­heit an!

Jeder Mensch ist ein­zig­artig! Warum erhällt man dann keine indi­vi­du­ellen Orthesen?


Vorteile der Orthimale

Fingerabdruck

indi­vi­duell

Wir passen jede Orthimale auf jeden Patienten an und schaffen somit Ein­zel­an­fer­ti­gungen, die nicht wie­der­ver­wendbar sind. Durch diese Anpassung rutscht unsere Orthese fast gar nicht und scheuert viel weniger als Standard-Orthesen. Somit ist der Tra­ge­kom­fort höher als bei Standard-Orthesen.

zwei Pfeile durch eine Schicht in beide Richtungen

luft­durch­lässig

Die Orthimale besitzt Luft­lö­cher und benötigt daher kein Pols­ter­ma­te­rial. Dadurch wird die Haut sehr gut belüftet. Daher kommt es nicht zur Schweiß­samm­lung und es entstehet kein Juckreiz durch Haut­rei­zungen und Ent­zün­dungen.

Schutzschild mit Wassertropfen

was­ser­be­ständig

Die Orthimale besteht aus einem was­ser­be­stän­digen Bio-Plastik und benötigt kein Pols­ter­ma­te­rial. Dadurch muss nicht darauf geachtet werden, dass sie trocken bleiben muss und man kann den All­tags­auf­gaben ungestört nachgehen.

Feder

leichter

Da die Orthimale nur teilweise gefüllt ist und aus Bio-Plastik besteht, ist sie im Vergleich zu einem Gips­ver­band oder einer anderen Orthese viel leichter. Dadurch ist die Orthimale im Alltag weniger störend.

zwei geschwungene, sich kreuzende Pfeile

flexibel

Es kommt kaum zu Druck­stellen oder Durch­blu­tungs­stö­rungen, da die Orthimale aus einem semi-flexiblen Bio-Plastik besteht. Folglich können eventuell kleine abwei­chende Stellen in der Anpassung der Man­schette keine Probleme ver­ur­sa­chen.

Einstellungsskalen

ver­stellbar

Durch den Klett­ver­schluss ist die Orthimale leicht ver­stellbar. Deshalb kann eine zurück­ge­hende oder ent­ste­hende Schwel­lungen während der Behand­lung aus­ge­gli­chen und der Druck auf die betrof­fene Stelle verändert werden.

Pfeile um einen Zweig mit Blättern

umwelt­scho­nend

Die Orthimale besteht aus einem Bio-Plastik, welches auf Stärke basiert. Dieses Bio-Plastik ist mehrmals als kom­pos­tierbar zer­ti­fi­ziert und kann auch von uns gut recycelt werden.

Sparschwein mit Münze

kos­ten­güns­tiger

Durch eine einmalige Her­stel­lung ist unsere Stütz­man­schette nicht teurer als eine Behand­lung mit Gips­ver­band, wenn die Kran­ken­kasse die Kosten in naher Zukunft übernimmt. Gegenüber anderen indi­vi­du­ellen Orthesen ist sie wesent­lich günstiger, da keine Hand­ar­beit notwendig ist.

Uhrzeiger mit Beschleunigungspfeil

zeit­spa­rend

Wir passen die Orthimale nur einmal an und danach wird sie von uns nicht wie ein Gips­ver­band ständig gewech­selt. Daher können einige längere Arzt­be­suche mit Wechseln des Gips­ver­bandes ein­ge­spart werden.


Anwen­dungs­mög­lich­keiten der Orthimale

  • Arthrose
  • Kno­chen­brüche
  • Gelenk­brüche
  • Dehnungen
  • Zerrungen
  • uvm.

der­zei­tige Behand­lungs­me­thode mit der Orthimale

 

Messschieber, Brief, und Wolke mit Pfeil

1 + 2) Pati­en­ten­ver­mes­sung + Mail [+ Upload] Pati­en­ten­daten

Der Arzt, Ortho­pä­die­tech­niker oder Partner erstellt 3D-Scan, CT, oder MRT Aufnahmen. Zusätz­lich führt er ein paar Messungen zur Gegen­prü­fung für das von uns später erstellte Abbild durch. Der Arzt, Ortho­pä­die­tech­niker oder Partner sendet die Daten danach per Mail oder/und über den eigenen Cloud-Zugang hoch.

Display mit Anatomie, und Display mit Einstellungsskalen

3 + 4) 3D-Modell­ge­ne­rie­rung + Indi­vi­dua­li­sie­rung

Wir können mit Hilfe dieser Daten ein digitales, ori­gi­nal­ge­treues Abbild des Patienten mit einer Software gene­rieren. Als Über­prü­fung der Rich­tig­keit dienen uns die vor­he­rigen zusätz­li­chen Ver­mes­sungen. Danach passen wir die Orthimale an das digitale Abbild des Patienten an. Dabei achten wir auf die Bedürf­nisse und gewünschten Anwen­dungen des Patienten.

Blatt mit Benotung und Stift, und 3D-Drucker mit Orthimale

5 + 6) Eva­lu­ie­rung + 3D-Druck

Der behan­delnde Arzt oder Ortho­pä­die­tech­ni­cker überprüft die erstellte digitale Orthimale und wir nehmen gege­be­nen­falls Ände­rungen vor. Danach pro­du­zieren wir oder ein veri­fi­zierter Partner die Orthese per 3D-Druck. Hier kommen je nach Stütz­be­dürfnis indi­vi­du­elle Ein­stel­lungen zum Einsatz.

Paket mit Orthimale, Arzt mit Patient auf Liege, und Orthimale mit Stift

7 + 8) Lieferung + Behand­lung [+ Nach­bes­se­rung]

Wir senden die fertige Orthimale an den behan­delnden Arzt, Ortho­pä­die­tech­ni­cker oder Patienten — je nach Anwen­dungs­fall. Der Pateient wird anschlie­ßend mit der Stütz­man­schette behandelt. Dabei kann der behan­delnde Arzt, Ortho­pä­die­tech­niker oder wir noch störende Stellen mit Heißluft nach­träg­lich besei­tigen.

Zettelstapel, Paket mit Orthimale, und Pfeile um Orthimale

9 + 10) Arzt­be­richt [+ Rück­ver­sand + Recycling]

Während und bei Abschluss der Behand­lung sendet uns der Arzt einen Arzt­be­richt. Dadurch können wir den Behand­lungs­ver­lauf ana­ly­sieren und unsere Orthese immer weiter opti­mieren. Für den Rück­ver­sand der Stütz­man­schette erhällt der Pateient einen kleinen Finanz-Bonus. Die zurück­ge­sen­dete Ortimale recyceln wir dem Stoff ent­spre­chend oder nutzen sie als Aus­stel­lungs­ob­jekt.


Unser erster Erfolg mit der Orthimale

Unsere erste Orthimale dient derzeit als stützende Maßnahme im Rahmen einer Behand­lung einer Rhi­z­ar­throse (Arthrose im Dau­men­sat­tel­ge­lenk) einer Bekannten. Das Dau­men­sat­tel­ge­lenk wurde vorher mit ver­schie­denen Standard-Orthesen ruhig gestellt und entlastet, die alle ihre Nachteile hatten: Bei einer Orthese gab es zum Beispiel eine Stoff-Naht, die genau auf der Schwel­lung lag und dadurch auf Diese drückte und scheuerte. Eine andere Orthese deckte die Schwel­lung nicht komplett ab und sorgte so für einen unge­nü­genden Schutz der ent­zün­deten Stelle sowie ein Drücken durch eine Kante auf die Schwel­lung. Beide besaßen auch andere störende Stellen, die stark scheu­erten.

Alle vorher genutzten Orthesen sind nicht für den Was­ser­be­reich ein­setzbar. Die indi­vi­duell ange­passte Anfer­ti­gung der Orthimale sorgt nun für eine komplette Umschlie­ßung der Schwel­lung am Dau­men­sat­tel­ge­lenk ohne auf diese Schwel­lung stark ein­zu­wirken. Durch ihre Anpassung rutscht die Orthese auch kaum und scheuert nicht. Die Patientin nutzt diese Orthese nun intensiv. Vor Allem erleich­tert es ihr mit dieser Orthese alles im Haushalt zu bewäl­tigen und sogar damit an ihrer Schwimm-Therapie pro­blemlos teil­nehmen, da keine zusätz­lich Pols­te­rung notwendig ist.

Mehr zur Ent­ste­hung der Idee auf der all­ge­meinen Seite für Stütz­man­schetten sowie dem News­bei­trag.